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27.6.16


pro-cras-ti-na-tion (noun) - the action of ruining your own life for no apparent reason. 
Ich gebe zu, ich schiebe sehr gerne Dinge auf. Ich schreibe mir manchmal to-do Listen für den Tag und halte mich trotzdem nie daran. Obwohl ich es machen könnte, erledige ich nur einige Dinge davon. Das, was mich gerade interessiert, was schnell beendet ist oder was gerade wenig Anstrengung kostet. Eigentlich bin ich gar nicht der Typ dafür. Die meisten würden sagen, dass ich durch und durch organisiert bin und alles schaffe, was ich mir vornehme. Vielleicht stimmt das ja zum Teil, ich bin sehr gerne organisiert - mag kurzfristige Änderungen gar nicht und für spontane Dinge bin ich auch nicht immer zu haben.

In letzter Zeit ist das besonders schlimm geworden. Ich bin so verplant, dass ich gar nicht mehr richtig Zeit habe meinen Blog zu führen und das, obwohl ich dachte, dass ich nach dem ganzen Abistress wieder viel hierein investieren kann. Aber dann kam die Abi-Entlassung, der Abiball und direkt danach habe ich mein Praktikum im Krankenhaus angefangen. Meine Woche sieht inzwischen so aus: fünf Tage im Krankenhaus arbeiten und zwei Tage weiter im Café jobben. Hin und wieder sollte ich mal zur Fahrschule, Freunde treffen und eeeendlich meine alten Schulsachen aussortieren. Da bleibt eben leider nicht mehr viel Zeit für Social Media.
Es ist gar nicht so viel. Aber wenn ich abends nach Hause komme, bin ich meistens so fertig, dass ich es gar nicht mehr schaffe irgend etwas anderes zu machen. Dann bekomme ich Angst, dass ich mein Leben nie wieder auf die Reihe kriegen werde. Dann erinnere ich mich daran, dass ich noch Bewerbungen für die Uni schreiben wollte. Dann stelle ich mir plötzlich vor, dass ich in Zukunft vor lauter Studium gar nicht mehr verreisen kann. Dann frage ich mich, wie man es schaffen kann einen Beruf normal auszuüben, den Haushalt zu schmeißen und Kinder großziehen kann - und alles zur gleichen Zeit!
Ich schließe die Augen. Einatmen. Andere schaffen das auch. Viele sogar.
Und plötzlich finde ich auch die Motivation dazu die Dinge wieder anzupacken. Mich an der scheinbar ewig langen Liste abzuarbeiten und nicht mehr ewig aufzuschieben. Ich mag es organisiert. Und wenn ich innerlich einen Punkt der to-do Liste abhaken kann, fühle ich mich erleichtert.
Obwohl ich nie wieder zur Schule muss, habe ich eine Art Stundenplan. Kein formaler, keine festen Regeln, aber wenn ich einigermaßen weiß, was zu tun ist, fühle ich mich am Ende des Tages nicht so sinnlos. Es fühlt sich nicht mehr so an, als würde ich meine Zeit mit Nichtstun oder versinken in Arbeit vergeuden.
Seit einer Woche trinke ich nun auch schon meinen neuen Detox Tee von Rosyfit. Ich halte mich zwar nicht an alle Detox Regeln, aber doch schon an die meisten. Und ich muss zugeben, dass ich ihn wirklich gerne trinke! Erstens, weil er super schmeckt, zweitens, weil ich mich wenigstens etwas gesünder fühle (haha) und drittens, weil ich ihn perfekt in den Tagesablauf eingliedern kann. Ich trinke morgens und abends eine Tasse und habe für die Zeit im Krankenhaus immer noch eine Flasche dabei. Kann sein, dass ich damit entschlacke, aber so wichtig ist mir das eigentlich gar nicht. Ich bin einfach froh, wenn ich das zwei Wochen lang (oder länger) durchziehen kann. Das muss ich nicht aufschieben. Haken auf der to-do Liste.


Love,
Christina ♥

Mit freundlicher Unterstützung von Rosyfit.

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11 Kommentare

  1. Hi Christina :) Wirklich toller Blogeintrag! Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Gerade bin ich auch in so einer Phase...ich schiebe alles vor mich her. Aber es muss ja auch mal wieder eine produktive Phase kommen, deshalb alles mögliche versuchen um wieder motivierter zu sein. Ich finde es super, dass du deine Motivation wieder gefunden hast! Man muss sich einfach die Zeit nehmen, die man braucht, dann klappt schon alles.
    Liebe Grüße,
    Tina von http://www.freckledrebell.de

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  2. ich hab den trend von detox nicht so wirklich verstanden. ich hab mich an die regeln gehalten und trotzdem habe ich nix "gemerkt". und mir schmeckte es immer nur nach abgestandenes wasser.

    Wonach schmeckt denn deine Sorte?

    xo. tthuy von RubyliXious

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    1. Hmm das ist ungewöhnlich! Ich merke eigentlich schon nach der ersten Woche etwas :D
      Manche Sorten sind echt gewöhnungsbedürftig, aber in diesem Tee sind getrocknete Rosenblüten enthalten. Deshalb schmeckt er auch nicht sooo stark nach purem grünen Tee.

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  3. Klasse Beitrag, aber mir geht es ähnlich wie dir. Ich dachte vor ein paar Monaten wenn ich die Prüfungsphase meiner Lehre geschafft habe kann ich neben der Arbeit wieder alles geben für den Blog. Aber irgendwie bin ich auch nur unterwegs & alles ist gerade wichtiger als der Blog. Aber ich denke einmal die guten Leser unter uns werden das bestimmt schon verstehen. Immerhin sind andere Dinge im Leben auch viel wichtiger!

    Sophie♥

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  4. Ganz toller Blogbeitrag, der glaub ich so gut wie jeden Menschen auf der großen weiten Welt anspricht (in diesem Fall wohl nur duetschsprachige xD). Wer kennt das Gefühl nicht, immer im Stress zu sein und so viel zu tun zu haben. Ich mache mir immer noch schlimmeren Stress, wenn die To-Do-Liste nur in meinem Kopf existiert. Ich muss die Dinge aufschreiben und abhaken können. Mach dir nicht so viel Stress, auch nicht wegen deinem Blog. Wir verstehen das, denn es geht uns ja allen so. Zum Reisen kommst du schon noch, aber dann poste bitte auch Bilder davon ;)
    Liebst, Kim von
    www.kunterbunte-sommersprossen.blogspot.de

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  5. Was für einen wunderschönen Blog du hast! :)
    da werde ich zukünftig nichts mehr verpassen. Ich bin ganz neu in der Bloggerwelt, und würde mich ganz sehr freuen wenn du vielleicht mal vorbei schaust. Bei mir geht es hauptsächlich ums kochen, und einen gesunden Lebensstil.
    Ganz viele liebe Grüße, Chiara :-)

    http://kochtoepfchen.blogspot.de/

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  6. I've always wanted to try detox tea! does that one taste good! Love the post babe.

    Kayla xo // Kayla's Vibration

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